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Was kostet ein Shopify-Shop?

MyStoreLab-Ratgeber · Stand: September 2026 5 Min. Lesezeit

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Die Kosten eines Shopify-Shops bestehen aus zwei Teilen: den laufenden Kosten (Shopify-Abo, Apps, Domain, Zahlungsgebühren) und den einmaligen Kosten für Aufbau und Einrichtung. Wer beides zusammenrechnet, landet als Einsteiger realistisch bei einem niedrigen bis mittleren zweistelligen Betrag pro Monat — plus dem, was der Aufbau kostet: Zeit oder Geld.

Oft unterschätzt werden die indirekten Posten: rechtssichere Texte, ein sauberes Theme und die Stunden, bis alles wirklich verkaufsbereit ist. Genau diese Posten schlüsseln wir hier auf.

Die laufenden Kosten im Überblick

Das Shopify-Abo startet im Einsteiger-Tarif bei rund 27 € im Monat (Stand: September 2026). Dazu kommen Zahlungsgebühren, die pro Verkauf anfallen — die genaue Höhe hängt von Tarif und Zahlungsart ab. Eine eigene Domain kostet üblicherweise um die 10–20 € im Jahr.

Der variabelste Posten sind Apps: Vieles Wichtige ist kostenlos (etwa Shopifys eigener DSGVO-Cookie-Banner), spezialisierte Werkzeuge für Buchhaltung, Bewertungen oder E-Mail-Marketing liegen häufig zwischen 10 und 50 € monatlich. Unsere Empfehlung für den Start: mit dem Minimum beginnen und Apps erst ergänzen, wenn ein konkretes Problem sie rechtfertigt.

Einmalige Kosten: Aufbau und Einrichtung

Hier gehen die Wege auseinander. Selbst bauen kostet kein Geld, aber je nach Erfahrung mehrere Wochen Abende — inklusive Produkttexten, Design-Feinschliff und aller Einstellungen. Eine Agentur-Umsetzung ist der andere Extremfall: individuell, aber typischerweise ein vierstelliger Betrag.

MyStoreLab liegt bewusst dazwischen: Im Free-Plan startest du kostenlos mit einem Template und Grundausstattung, die Basic- und Pro-Pläne (79 € bzw. 149 €, einmalig) schalten mehr Templates, Produkte, KI-Texte und Support frei. Du bekommst einen fertig aufgebauten Shop übergeben, statt Wochen zu investieren — die laufenden Shopify-Kosten zahlst du wie bei jedem anderen Weg direkt an Shopify.

Versteckte Posten, die viele vergessen

Drei Dinge tauchen in kaum einer Kostenrechnung auf, gehören aber dazu: Erstens Rechtstexte — Impressum, Datenschutzerklärung, Widerruf müssen zum Shop passen und aktuell bleiben; professionelle Dienste wie die IT-Recht Kanzlei kosten einen überschaubaren Monatsbeitrag und ersparen Abmahnrisiken. Zweitens Produktbilder, falls deine Lieferanten kein brauchbares Material liefern. Drittens Marketing: Ein Shop ohne Besucher verkauft nichts — plane vom ersten Tag ein Budget oder Zeit für Reichweite ein.

Beispielrechnung für den ersten Monat

Ein Rechenbeispiel (bewusst vereinfacht, Stand September 2026): Shopify-Einsteigertarif rund 27 €, Domain anteilig etwa 1–2 €, Rechtstexte-Service etwa 10–25 €, eine kostenpflichtige App 10–30 €. Damit liegen die laufenden Kosten grob zwischen 50 und 85 € im Monat — plus Zahlungsgebühren je Verkauf und dem, was dir der Aufbau wert ist. Wichtig: Das ist eine Beispielrechnung zur Orientierung, kein Angebot.

Häufige Fragen: Was kostet ein Shopify-Shop — kurz beantwortet

Nein. Shopify bietet eine kostenlose Testphase, danach läuft das Abo monatlich weiter — auch in Monaten ohne einen einzigen Verkauf. Die aktuellen Tarife und Konditionen siehst du bei der Tarifauswahl im Admin unter Einstellungen → Plan; bei jährlicher Zahlung ist es üblicherweise günstiger als bei monatlicher, dafür bindest du dich länger (Stand: September 2026, Preise und Tarifzuschnitte ändern sich). Kostenlos ist bei MyStoreLab dagegen der Einstieg: Onboarding, Nischen-Auswahl und der Free-Plan kosten nichts, und das Shopify-Abo beginnt erst, wenn dein Shop wirklich starten soll. Wenn du eine Pause brauchst, sieh dir die Optionen unter Einstellungen → Plan an, bevor du kündigst.

Jede Zahlung kostet eine Transaktionsgebühr des Zahlungsanbieters: üblicherweise ein Prozentsatz vom Bruttobetrag plus ein kleiner Fixbetrag je Transaktion. Wie hoch sie ausfällt, hängt von deinem Tarif, der Zahlungsart und teils von der Herkunft der Karte ab — Kauf auf Rechnung oder Ratenzahlung ist in der Regel teurer als eine gewöhnliche Kartenzahlung. Dazu kommt ein oft übersehener Posten: Nutzt du einen externen Zahlungsanbieter statt Shopifys eigener Zahlungsabwicklung, berechnet Shopify zusätzlich eine Gebühr auf den Bestellwert; mit Shopify Payments entfällt sie. Die für dich geltenden Konditionen stehen unter Einstellungen → Zahlungen beim jeweiligen Anbieter, die tatsächlich abgerechneten Beträge unter Einstellungen → Abrechnung. Rechne beides in die Preise ein, bevor du sie festlegst — bei kleinen Warenkörben frisst allein der Fixbetrag einen spürbaren Teil der Marge.

Rechne von oben nach unten und pro Bestellung, nicht pro Monat. Ein Rechenbeispiel zur Veranschaulichung: Von 29,90 € Verkaufspreis gehen zuerst 19 % Umsatzsteuer ab, sofern du umsatzsteuerpflichtig bist — es bleiben rund 25,13 € netto. Davon ziehst du Einkaufspreis, Versand und Verpackung, die Zahlungsgebühr und einen Anteil für Retouren ab; was dann übrig ist, muss deine Werbekosten je Bestellung und deine Fixkosten tragen. Genau an dieser letzten Zeile scheitern die meisten Kalkulationen, weil Werbung nicht als Kostenpunkt pro Bestellung mitgerechnet wird. Setz dir eine Zielmarge, bevor du Produkte auswählst — sonst wählst du Produkte, die sich rechnerisch nie tragen können.

Der Free-Plan ist kostenlos, Basic kostet 79 € und Pro 149 € — jeweils einmalig für Aufbau und Einrichtung, nicht als Abo. Enthalten ist der fertig aufgebaute Shop; je nach Plan unterscheiden sich Template-Auswahl, Produktanzahl, KI-gestützte Texte und Support-Umfang. Nicht enthalten sind die laufenden Kosten, die auf jedem Weg bei dir anfallen: Shopify-Abo, Domain, optionale Apps und ein Rechtstexte-Service zahlst du direkt an den jeweiligen Anbieter. So bleibt sauber getrennt, was der Aufbau kostet und was der Betrieb — und solange du nur ausprobierst, zahlst du uns nichts.

Starte mit dem Einsteigertarif und ohne kostenpflichtige Apps: Cookie-Banner, Rabattcodes, Bestellbestätigungen und Basis-Auswertungen bringt Shopify bereits mit. Installiere eine App erst, wenn du das Problem in einem Satz benennen kannst, das sie lösen soll, und schau dabei auf den Preis nach der Testphase, nicht auf die kostenlosen ersten Tage. App-Abos laufen über deine Shopify-Rechnung; welche gerade aktiv sind, siehst du unter Einstellungen → Abrechnung — ein Blick pro Monat genügt, denn vergessene Test-Apps sind der häufigste stille Kostentreiber. Deinstallierst du eine App, endet in der Regel auch ihr Abo, prüfen solltest du es trotzdem. Das gesparte Geld ist ohnehin besser in messbaren Werbetests aufgehoben als in Tools, die niemand nutzt.

Das Abo ist monatlich kündbar; den Shop deaktivierst du selbst unter Einstellungen → Plan. Exportiere vorher deine Daten — Produkte, Kunden und Bestellungen jeweils als CSV — und lade dir die Rechnungen für die Buchhaltung herunter, denn an einen deaktivierten Shop kommst du nicht mehr so einfach heran. Deinstalliere kostenpflichtige Apps und prüfe in der Abrechnungsübersicht, dass keine offenen Abos zurückbleiben. Hast du deine Domain über Shopify gekauft, kümmere dich um Verlängerung oder Umzug zu einem anderen Registrar, sonst verlierst du die Adresse. Häufig lässt sich ein deaktivierter Shop später reaktivieren — verlass dich aber nicht darauf, sondern sichere vorher alles, was du behalten willst.

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